Ralley - Berichte

Reiterralley 2004 Bericht von Christin Thiesen
Die Ralley "Tarzan - Die Schande des Dschungels" steht bevor - an einem strahlend sonnigen Tag fuhr ich Richtung Kleiner Pferdehof, um dort als Helferlein meinen Beitrag zu leisten. Als ich auf den Hof kam, waren die letzen Reitergruppen gerade am starten, um ihre Augaben im Gelände zu bewältigen. Aufgeregte Pferde und Menschen schnatterten und wieherten mir aufgeregt entgegen. Bunt kostümierte Reiter/Pferd-Paare zuften noch schnell an ihren Outfits - die letzten Vorbereitungen vor dem Start. Liebevoll verkleidet kamen mir Tiger, Zebras und viele andere Dschungeltiere entgegen - so mancher Reiter war unter seiner Maskierung nicht wieder zu erkennen. Glück musste mit im Spiel sein; die Pferde waren teilweise bunt bemalt und die Farbe sollte schließlich halten!

Ich begab mich derweil zum bereits vorbereiteten Trailplatz, den ich mir anschaute, um die letzten notwendigen Vorbereitungen zu treffen, bevor die erste Gruppe bereits wieder aus dem Gelände kam - denn hier sollte die abschließende Übung stattfinden. Schnell noch ein bisschen Gestrüpp am "Graben" befestigt, der aus einer blauen Plane bestand, auf dem 2 Monstertonnen mit reichlich Zweigen versehen, standen.

Da kam schon die erste 5-er Gruppe und andere folgten schlag auf schlag.
Nun mußte jeder von seinem Pferd absteigen und einen Cavaletti-Parcour auf dem Bauch kriechend absolvieren, über und unter den Stangen durch, während das Pferd mit einer Hand am Zügel gehalten werde und an der Seite vorbeibugsiert werden musste. Das nächste Hinderniss waren mehrere Tonnen, um die jeder Reiter sein Pferd im Trab im Slalom führen sollte. Soweit so gut - es war gar nicht so einfach, wie man zunächst denkt. Nun sollten wieder alle aufsteigen und durch den "Graben", also über die Plane und zwischen den Tonnen mit Gestrüpp und Luftballons, durch. Hier zeigten sich erste Schwierigkeiten, aber alle Reiter haben es geschafft. Die einen zu Fuß, die anderen vom Pferderücken aus. Nun folgte eine Gelassenheitsübung; Die Reiter mußten einzeln ihr Pferd in ein Stangen-U reiten und dort halten. Hier durften sie selbst entscheiden, ob der Regenschirm, den ich hielt, von mir vor dem Pferd oder vom Reiter auf dem Pferd geöffnet wurde.
Fast alle Pferde reagierten sehr souverän! Wer hätte das gedacht. Die vorletzte Übung hatte es in sich! Ein Flattervorhang mit klappernden Dosen musste durchritten - das Tempo frei gewählt werden. Auch hier zierte sich zunächst das ein oder andere Pferd, aber es sind alle gut durchgekommen, obwohl dies wohl das schwierigste Hinderniss war. Zum Abschluß musste jeder Reiter einzeln auf dem Zirkel galoppieren - aber nicht einfach nur galoppieren, sondern mit einem Lippenstift in der Hand. Und mit diesem Lippenstift musste man im Galopp sich die Lippen anmalen. Die abschließenden Fotos waren eine sehenswerte Erinnerung. Die Trefferquoten mit dem Lippenstift allerdings lagen nicht sehr hoch. Das sorgte für allgemeines Gelächter und unterstrich die eh schon unglaublich schöne und heitere Stimmung während der gesamten Ralley.

Eine rundum gelungene Veranstaltung, die von den Organisatoren hervorragend geplant und durchgeführt wurde! Dickes Lob dafür.

Christin Thiesen
 
Reiterralley 2005 Bericht von Nina Porr
Am 30.07.05 war es wieder so weit. Der „Kleine Pferdehof“ hatte zur alljährlichen Suhrbierralley geladen. Meine tapfere kleine Haflingerstute Fenia und ich haben bis jetzt an jeder Ralley mitgemacht und so auch bei dieser. Wir waren wie jedes Jahr super aufgeregt und neugierig, wer da alles noch so mitmachen würde. Denn die Teilnehmerzahlen stiegen von Jahr zu Jahr auf gut 40 Reiter und Reiterinnen mit den unterschiedlichsten Pferderassen und Reitweisen an.
Das Thema dieses mal lautete „Der Schuh des Manitu“... da war Verkleiden von Pferd und Reiter schon ein muss. So trafen sich auf dem Hof Indianer und Cowboys, Griechen und rosa Häschen, Apollo13, Uschis und Jacquelines. Es war ein buntes Treiben, wie es im Film auch nicht besser war.
In kleinen Gruppen von 2-6 Teilnehmern ging es auf den „Kriegspfad“, aber vorher musste natürlich noch der obligatorische Klappstuhl ausgegraben werden (wobei hier das Ausgraben bitte wörtlich zu nehmen war....)
Nach erfolgreichem Büffel-Dosenwerfen, Fährtenlesen, Cowboyhutweitwurf, Stiefelsortieren und Riech-/Tastprobe mit verbundenen Augen (Ihr glaubt nicht, wie schwer es ist, eine Spielzeugkuh nur anhand der Form zu erkennen) ging es auf dem heimischen Hof weiter:
Eine Übung für Indianer ohne Pferd folgte: schminken, tarnen, anschleichen und dem wilden Häuptling „langer Rüssel“ (unser lieber Stoff-Elefant vom Jahrmarkt) das Holzpferdchen entreißen und mit Jubelgeschrei einige Sprünge überwinden und Pfeile werfen.

Der krönende Abschluss war jedoch die Quadrille bzw. manchmal auch das Pa de Deux der einzelnen Startergruppen nach der bekannten Werbemelodie des „Super Perforator“.
Damit wurde auch diese Suhrbierralley wieder zu einem unvergessenen Erlebnis.
Natürlich gab es für jeden Teilnehmer bei der anschließenden Siegerehrung eine Urkunde und einen kleinen Preis.

Womit ich auch schon an dem Punkt angekommen bin, an dem ich mich bei allen bedanken möchte, die diese supertolle Ralley ermöglicht haben.... Dank vor allem an Anika und ihre fleißigen Helfer, Margitta und Dieter, Karen (unsere Küchenfee) und natürlich Kerstin, ohne die diese Ralley nie ins Leben gerufen worden wäre.

Ich freue mich schon jetzt auf den letzten Samstag im Juli 2006 – denn dann startet die
7. Suhrbierralley auf dem Kleinen Pferdehof in Henstedt-Ulzburg und ich werde auf jeden Fall wieder dabei sein.... Du auch ?

Nina Porr
 
Reiterralley 2006  
Bericht 1 Bericht von Martina Hasselfeld
Es ist Samstag und die Sonne brennt.

Doch mit Bremsen Ex, guter Laune und sehr viel Vorfreude machen sich " Die
Rosenkönigin, der böse Wolf, Rapunzel und der Froschkönig" und ihre treuen
4-Beiner auf ins Abenteuer SUHRBIER-RALLY 2006.

Wir wurden wieder freudig von Anika, ihrer Mutter und allen lieben Helfern
empfangen.
Nach einer kurzen Ruhepause war die Zeit gekommen und wir durften die erste
Aufgabe, "pantomimisch ein Märchen darstellen" angehen.


Nach viel Belustigung ( ist auch nicht einfach) ging es ab vom Hof rein ins
Gelände. Und wer nun denkt, es sei ein Leichtes, wurde schon an der ersten
Station eines besseren belehrt.
Wir mussten 2 DIN a 4 Zettel zum "Thema Märchen und alles rund ums Pferd"
beantworten.
Mit einiger Gehirngymnastik und (nicht verraten) abschreiben, haben wir auch
diese Station gemeistert.

Als nächstes durften wir zu zweit "Holzsägen, aufstapeln und das
Rapunzellied samt Tanz am Stapel" aufführen. Hätten Pferde Finger,  sie
hätten uns einen Vogel gezeigt.

An der nächsten Station mussten wir mit dicken Handschuhen Erbsen und Bohnen
sortieren.
Erwähnen möchte ich, dass hier für die Pferde Wassereimer bereit gestellt
waren, Vielen dank dafür.

Besonders glücklich waren wir auch am nächsten Punkt, wir durften mit Messer
und Gabel Negerküsse auf Zeit  verspeisen, bei 30 Grad war es wirklich eine
Delikatesse ! :-)

Aber am allerschönsten fand ich die Gelassenheitsprüfung als letzte Aufgabe
an Hof.
Es hat sehr viel Spaß gemacht zusehen was man in letzter Zeit doch
vernachlässigt hat
und auch einmal von anderen Reitern eine Einschätzung für sich und sein
Pferd zubekommen.
Diese Prüfung war nicht auf Zeit sonder auf den Umgang mit dem Pferd
zu betrachten, so dass sich keiner unter Druck fühlte oder ein blödes Gefühl (
wie peinlich jetzt will mein Pferd nicht) bekam.

Vielen, vielen Dank an euch alle -
wir haben uns super wohl gefühlt und freuen uns schon auf die
SUHRBIER-RALLY 2007

Wir sind wieder dabei!!!!!
Liege Grüße Martina & Briana
 
 
Bericht 2 Bericht von Silke Grube

Dieses Jahr hat Anika uns zum Thema  „Märchen“  wieder alle auf die "Reise" geschickt.
Im Abstand von einer halben Stunde sind die Teams  gestartet...
Da gab es lustige Gestalten zu sehen:
Einen oder mehrere Wölfe, Rotkäppchen, Rapunzel, den Froschkönig, einige Prinzessinnen und so weiter. Zu unserer Schande muss ich gestehen, das auch einige Reiter das mit der Verkleidung nicht wirklich gebacken bekommen haben, wir geloben Besserung!!!

So wurden wir also zur Freude sämtlicher Passanten auf den Weg geschickt und mussten diverse Aufgaben lösen. Die Wissensfragen zu den Märchen waren im Team noch einigermaßen zu beantworten, denn wer kennt nicht die Dornenhecke bei Dornröschen, Rumpelstilzchen oder die Prinzessin auf der Erbse. Die Rückseite mit den Pferdefragen z.b. über die Trinkrationen oder Halswirbel ließen uns dann schon recht dumm aus der Wäsche gucken. Da sollte man sein Wissen wohl noch etwas aufpolieren, schließlich verbringen wie alle 'ne Menge Zeit mit unseren vierbeinigen Freunden.
Aber wir mussten auch körperlich arbeiten beim Holz sägen, Erbsen sortieren, Apfel schälen und Negerküsse verdrücken. Wieder zurück auf dem Hof musste man den Märchenwald betreten, die einzige Vorgabe war, sämtliche Aufgaben mit Ruhe und Gelassenheit zu meistern.
Wie sich auch beim späteren zuschauen der Reiter herausstellte, kann ich nur sagen das alle mit Ruhe und Gelassenheit und jede Menge Spaß versucht haben ihre Pferde durch den Wald zu schleusen, auch wenn das eine oder andere Pferd wohl nicht mit den Dingen gerechnet hat, die in einem Märchenwald auf einen lauern.
Wie immer bei Familie Heinsohn wurden wir gut versorgt, keiner musste hungern oder verdursten. Es war für jeden Geschmack etwas dabei.

Und ein besonderes Dankeschön geht natürlich an Anika und ihre Helferlein, die es immer verstehen, uns allen einen schönen Tag zu bereiten.

Wir sehen uns nächstes Jahr zur Suhrbierralley auf dem kleinen Pferdehof.

Silke Grube und Chief

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